Ein großes Dankeschön an unseren lieben Kunden Rudolf Jahn, der uns mit diesem wunderbaren Gedicht überrascht hat! Ein echtes Lob für unseren Lütetsburger Schloss-Stollen und ein Stück Poesie, das wir gerne mit euch teilen. Viel Spaß beim Lesen!
Heute kam der Grünhoff'sche Stollenaus dem Lütetsburger Schlosskeller,dem kühlen, alten, tollen.
Numeriert, in einer schönen Holzkiste zur Aufbewahrung,ein Gesamtkunstwerk als weihnachtliche Offenbarung.
Der Sächsische kam immer nur in Pappe,sage ich hier mit meiner losen Klappe.
Im Dresdner gibt's Butter nur noch in homöopathischen Dosen.Das geht natürlich in die Hosen.
Die nehmen jetzt Palmfett, Sheabutter, Aromen –das ist für den Kenner ein böses Omen.
ABER!
Dem heutigen Schlosshäuptling Manninga ist es zu verdanken,dass die Friesen die Sachsen weisen in die Schranken.
Ein uraltes Rezept wurde wiederentdeckt,danach hat Bäckermeister Lars die Hände ausgestreckt.
Frau Maya war auch ganz aus dem Häuschen:"Gott sei Dank, fraßen es nicht die Mäuschen!
Mein lieber Mann, den Stollen musst du machen.Du magst doch gute, leckere Sachen.
Diese Rezeptur ist einfach unerhört,die Kundschaft wird davon ganz betört."
Unser Meister legte losund das Endergebnis war famos.
Weert Hinrich gab von oben seinen Segen dazu,so fand das alte Rezept seine Ruh.
„Lars“, flüsterte Hinrich,„als Bäckerurenkel bist du einfach Klasse.Das mach man so weiter und ordentlich Kasse.“
„Klar, Uropa, wir sind doch Friesen,mit meiner Maya zusammen kommen wir nie in die Miesen.“